Canon 1D X Mark II – Schattenspiele

By 27. Juni 2016 Reviews
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Nachbelichtungsspielraum in dunklen Bildbereichen.

Nach gut zwei Jahren mußte meine Canon 5D Mark III ihren Stammplatz in meinem Fotorucksack an die neue Canon 1D X Mark II abtreten. Hinter dem Wechsel zu Canons Topmodell stand der Wunsch nach rauscharmen und detailreichen Aufnahmen bei höheren ISO-Werten zwischen 3200 und 12800 und verbessertem Servo-AF Algorythmus.
Mit dem geringen Dynamikumfang des 5D Mark III Sensors und dem eingeschränkten Nachbelichtungspielraum in den Tiefen hatte ich mich eigentlich schon arrangiert. Durch korrekte Belichtung der dunklen Bildbereiche kann man die Notwendigkeit einer großen Aufhellung der Tiefen bei der Nachbearbeitung oft vermeiden, aber halt nicht immer. Deshalb bin froh, dass Canon diesen häufig genannten Kritikpunkt mit Einführung der 1D X Mark II (und 80D) angegangen ist.

Interessierte finden hier den technische Hintergund:
Der Wechsel zu einer „on-chip-analog-to-digital“ Wandlung führt zu geringerem Signalrauschen vor der Digitalisierung des analogen Bildsignals. Dadurch erhöht sich der Anteil an verwertbaren Bildinformationen, was wiederum zu deutlich mehr Zeichnung und Details in den dunklen Bildbereichen führt. Kurz gesagt, die 1D X Mark II ist in der Lage mehr Dynamikumfang abzubilden… soweit die Theorie.

Die folgenden Bilder vermitteln einen groben Eindruck davon, wie der zusätzliche Nachbelichtungsspielraum in der Praxis genutzt werden kann. Die unterbelichtete Originalaufnahme der Blässhuhn-Küken (ACR Standard Einstellungen) auf der einen Seite und die bearbeiteten nachbelichtete Version auf der anderen Seite.

Aus meiner Sicht ein beruhigender Sicherheitsspielraum für den Fall, dass die Belichtung mal nicht so perfekt passt.

Canon 1D X II mit EF 200-400mm f/4L IS USM Extender 1.4x bei 560mm, f/5.6, 1/1000s, ISO 800, 50% Crop vom Original, freihand Aufnahme

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