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Safari Ziele – Kenia

By 1. Februar 2020Februar 9th, 2020No Comments
Masai Mara - Kenia - Afrika

Kenia

Kenia, das Land am Ostafrikanischen Grabenbruch gilt im deutschsprachigen Raum als Heimatland der Safari. Es grenzt unter anderem an die Länder Tansania, Uganda und Äthiopien. Im Südosten wird Kenia durch den Indischen Ozean begrenzt und im Westen hat es einen kleinen Anteil am Victoriasee.

Lese-Tipps

Unsere Beitragsserie Safari Ziele bietet euch eine Orientierungshilfe für die Planung eurer ersten Afrika Safari.
Unser Hauptbeitrag  Safari Ziele – Afrika  ist der perfekte Einstieg in die Thematik. Falls ihr den Beitrag noch nicht gelesen habt, empfehlen wir euch damit zu starten.

Safari in Kenia

Ebenso wie Tansania besticht auch Kenia durch seine Vielfältigkeit.
Das Landschaftsbild ist geprägt von Gras-Savannen und Halbwüsten, großen Hochebenen, tropischen Regenwäldern, zahlreichen Seen entlag des afrikanischen Grabenbruchs und fantastischen Stränden am indischen Ozean.

Von den Naturreservaten Kenias ist das Masai Mara Nature Reserve am bekanntesten und nur hierüber können wir aus eigener Erfahrung berichten.

Die Masai Mara stellt den nördlichen Ausläufer der Serengeti dar. Sie ist ebenso tierreich und zwischen August und November der Schauplatz der größten Tierwanderung weltweit, der sogenannten Great Migration. Während dieser Zeit findet in der Masai Mara alljährich ein berühmtes Ereignis statt, dass in professionellen Naturfilmen gerne gezeigt wird… das sogenannte Crossing, bei dem tausende Gnus und Zebras den Mara und Talek River überqueren, in denen hungrige Krokodile bereits auf sie warten.

Dieses spektakuläre Ereignis hat zu einem starken Besucheranstieg in der Masai Mara beigetragen. An den Flussufern, in der Nähe der Crossing Points tummeln sich mittlerweile vor allem zahlreiche Fotografen in der Hoffnung auf das perfekte Foto.

Neben riesigen Herden von Gnus, Zebras und Antilopen hat die Masei Mara eine hohe Raubkatzendichte aufzuweisen.
Das sorgt für viele spektakuläre fotografische Szenen, die man sonst nur in den zahlreichen Naturdokumentationen sehen kann, die bei uns so beliebt sind.

Der eigentliche Vorteil gegenüber dem Serengeti Nationalpark in Tansania liegt im Status der Masai Mara.
Die Mara ist ein Naturreservat und kein Nationalpark.
Dieser kleine Unterschied erlaubt eurem Safari-Guide bei einer besonderen Sichtung, die sonst vorgeschriebenen Wege zu verlassen. Was eine besondere Sichtung ist und was nicht scheint Auslegungssache des Guides zu sein. Während unserer Safari in der Masai Mara schien alles irgendwie besonders zu sein.
Diese Tatsache ist natürlich vor allen Dingen für die Fotografen unter euch von entscheidender Bedeutung, denn nur so kann man hautnah dabei sein, wenn z. B.: Geparden auf die Jagd gehen.

Löwen Masai Mara - Kenia

Löwensichtung in der Masai Mara

Geparden - Masai Mara - Kenia

Gepardensichtung in der Masai Mara

Aus jeder Sichtung kann sich eine aufregende Situation entwickeln, wie bei der Sichtung der beiden Geparden im Foto oben. Nur kurze Zeit später gingen sie auf die Jagd und versuchten ein Gnu-Kalb zu erlegen. Wer mehr über die Jagdstrategie der Geparden erfahren möchte, dem empfehlen wir unseren Beitrag Chronik einer Gepardenjagd.

Wenn ihr mehr von der Vielfalt Kenia’s sehen wollt, dann lässt sich die Masai Mara gut mit weiteren Nationalparks und Schutzgebieten kombinieren. Man kann innerhalb einer Woche z. B.: Tsavo Ost und Tsavo West, Amboseli, Lake Naiwasha und die Masai Mara in einer Rundreise kombinieren.
Es sind aber auch unzählige andere Kombinationen mit dem Samburu-, dem Ol-Pejeta- und dem Solio Reservat, dem Lake Nakuru Nationalpark oder auch mit Tansania möglich. Wer nach einer erlebnisreichen Safari noch Entspannung benötigt kann diese im Anschluss an den fantastischen Stränden am indischen Ozean finden.

Die Preise der zahlreichen Unterkünfte sind durchschnittlich etwas niedriger als in Tasania, doch nach oben ist wie immer keine Grenze gesetzt. Eine Wochenrundreise mit Unterkünften der Mittelklasse, ist schon ab 1500 Euro (ohne Flug) buchbar. Verpflegung, Pirschfahrten, Parkgebühren sind dabei durchweg inclusive.

Weitere Bilder von Kenias Landschaften und Tierwelt findet ihr in unserer Galerie Kenia.

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