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Safaritipps

Safari Ziele – Namibia

By 20. November 2020November 25th, 2020No Comments
Oryx Antilope - Namib Naukluft Nationalpark - Namibia

Namibia

Land der Kontraste“ und „Faszination der Weite“ sind Formulierungen die gerne benutzt werden, wenn man über Namibia spricht.
Die Art der Beschreibung deutet schon darauf hin, dass die wahre Faszination Namibias nicht in erster Linie in seiner Tierwelt liegt, sondern in seiner spektakulären Landschaft.

Diese ist der eigentliche Schatz Namibias. Eine einzigartige Mischung aus epischen Wüstenlandschaften, scheinbar endlosen Savannen, der rauhen Atlantikküste und eindrucksvollen Bergmassiven. Im Zusammenspiel mit dem frühen oder späten Sonnenlicht ergeben sich unglaubliche Fotomöglichkeiten. All das wird nach Sonnenuntergang noch von einem Sternenhimmel übertroffen, von dessen Klarheit wir hier in Europa nur träumen können.
Natürlich soll auch der tierreiche Norden mit Namibias bekantestem Schutzgebiet, dem Etosha Nationalpark nicht unerwähnt bleiben.
Mit seinem großen Tierbestand bietet er gute Wildbeobachtungsmöglichkeiten. Für den ambitionierten Wildlife Fotografen ergeben sich in Ländern wie Botswana, Südafrika oder Kenia allerdings deutlich bessere fotografische Möglichkeiten.

Ihr merkt schon, die Highlights in Namibia sind zahlreich.
Einige davon möchten wir euch in den nächsten Abschnitten etwas näher bringen…

Lese-Tipps

Unsere Beitragsserie Safari Ziele bietet euch eine Orientierungshilfe für die Planung eurer ersten Afrika Safari.
Unser Hauptbeitrag  Safari Ziele – Afrika  ist der perfekte Einstieg in die Thematik. Falls ihr den Beitrag noch nicht gelesen habt, empfehlen wir euch damit zu starten.

Namib Naukluft Nationalpark

Der Namib Naukluft Park ist Teil der ältesten Wüste der Welt… der Namib Wüste.
Sie reicht weit über die Grenzen des Namib Naukluft Parks hinaus. Über 2.500 km erstreckt sich die Namib Wüste immer entlang der Atlantikküste, von Angola im Norden über Namibia bis nach Südafrika im Süden.

Die wohl bekanntesten Highlights des Namib Naukluft Parks sind die von hohen Sanddünen umgebene Ton-Pfanne Deadvlei und das UNESCO Welterbe Sossusvlei. Wer einmal dort war und gesehen hat, wie die aufgehende Sonne die riesigen Dünen rot färbt, der wird dieses Schauspiel nie mehr vergessen.

Swakopmund – Walvisbay

An Namibias Atlantikküste liegt ein weiteres Highlight, das Küstenstädchen Walvis Bay mit seiner gleichnamigen Lagune.
Hier treffen die Gegensätze des kühlen, rauen Atlantiks auf die Sanddünen der Namib Wüste und bilden eine einzigartige Kulisse.
In der geschützten Lagune leben zahlreiche Vogelarten, darunter Flamingos, Pelikane und Damaraseeschwalben. Bootsausflüge werden regelmäßig von Delfinen und Robben begleitet und mit etwas Glück kann man auch Wale sehen.
Für Fotografen bieteten sich vielfältige Möglichkeiten, die Tierwelt zu Land und zu Wasser zu erkunden.

An weiteren Aktivitäten werden Wüstentouren mit Quad Bikes, Kajaktouren, Wüstenausritte, Paragliding, Fallschirmspringen und vieles mehr angeboten. Ein besonderes Erlebnis, nicht nur für Fotografen, ist die Erkundung der Küstendünen aus der Luft mit einem Rundflug per Mirco Light oder Helikopter.

Skeleton Coast Park

Der Skeleton Coast Park erstreckt sich an der Küste Namibias hinauf bis zur Grenze Angolas. Der Name Skeleton Coast (Skelettküste) stammt wahrscheinlich daher, dass hier im Laufe der Zeit durch dichten Nebel, heftigen Seegang, unberechenbare Strömungen und stürmische Winde bereits unzählige Schiffe gestrandet sind. Die Schiffbrüchigen, die sich an Land retten konnten, hatten in der mehrere hundert Kilometer breiten Namib Wüste keine Überlebenschance und sind verdurstet.

Der Skeleton Coast Park ist in zwei Zonen unterteilt. Während der südliche Teil frei zugänglich ist, gelangt man in den nördlichen Teil nur mit einem Safari-Unternehmen, das dafür die entsprechende Konzession hat. Das macht den Aufenhalt leider entsprechend teuer.
Trotz des lebensfeindlichen Charakters leben an der Küste und im Hinterland eine Vielzahl von Tieren wie Wüstenelefanten, Nashörner, Wüstenlöwen, Oryxantilopen, Kudus, Schakale und Robben.

Damaraland

Auf dem Weg zum Etoscha Nationalpark im Norden des Landes durchquert man das Damaraland. Eine einzigartige raue Landschaft mit dem höchsten Berg Namibias, dem Brandberg, alten Felsgravuren in Twyfelfontein und vielem mehr.

Die Pflanzen- und Tierwelt in der Region Damaraland haben sich an die geringe Niederschlagsmenge und die oft große Hitze perfekt angepasst. Das betrifft beispielsweise die Wüstenelefanten, die sich mit verbreiterten Fußsohlen den Extremen der Fels und Sand-Wüste angepasst haben.

In den ausgetrockneten Flussbetten entdeckt man mit etwas Glück auch Zebras, Giraffen, Strauße und viele Vogelarten.

Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark ist in Namibia der mit Abstand wichtigste und bekannteste Nationalpark. Der Park umfasst eine Fläche von rund 22000 km² und ist Heimat von über 110 Säugetierarten und mehr als 340 Vogelarten. Zum Schutz des Wildtierbestandes ist er aber komplett eingezäunt.
Das besonders trockene Klima im afrikanischen Winter führt zu einer Konzentration von Großwild um die Wasserlöcher und macht die Wildbeobachtung sehr lohnend. Ihr müsst theorethisch nicht einmal eure Lodge verlassen um Löwen, Elefanten, Nashörner und jede Menge Antilopen und Zebras zu sehen, die ihren Durst am Wasserloch stillen.

Wie in der Einleitung bereits angedeutet sind die fotografischen Möglichkeiten durch (sinnvolle) Parkregeln eingeschränkt. Die Park-Tore öffnen sich erst bei Sonnenaufgang und schließen pünktlich bei Sonnenuntergang, so dass ihr Tiersichtungen im besten Licht verpasst. Die Fahrwege dürfen nicht verlassen werden und ihr seid auf das beschränkt, was ihr von dort aus erspähen könnt.

Wer das umgehen möchte, dem empfehlen wir ein an den Nationalpark angrenzendes Privatgebiet wie z. B.: das Ongava Game Reserve oder einen Abstecher in Namibias größtes privates Schutzgebiet, das Erindi Game Reserve.

Tiere am Wasserloch - Etosha Nationalpark - Namibia

Safari Ziele – Namibia

Namibia ist zwar mit knapp 2 Mio Einwohnern nur dünn besiedelt, hat dafür aber ein recht gut ausgebautes Straßennetz. Verglichen mit anderen afrikanischen Ländern eignet sich ein Namibiaurlaub auch gut für Individualisten, die selbst fahren und das Land auf eigene Faust erkunden möchten. Die meisten Straßen sind befestigt und größtenteils in gutem Zustand. Hotels, Lodges und Gästehäuser bieten guten bis hervorragenden Service.

Namibia gilt allgemein als sicheres Reiseland und die Anreise aus Deutschland ist unkompliziert. Es gibt Direktflüge über Nacht von Frankfurt nach Windhoek.

Eine Auswahl unserer besten Bilder aus Namibia findet ihr in unsere Bildergalerie Namibia und Namibia Milky Way.

Fans von Lost Places können die bekannteste Geisterstadt Namibias in unserer Galerie Kolmanskop erkunden.

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